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Glas Kleber – erste Hilfe für viele Gelegenheiten

Scherben bringen Glück. Aber nicht immer ist man glücklich, wenn ein wertvolles Stück Glas zu Bruch geht. Glas Kleber in unterschiedlichen Varianten schaffen hier Abhilfe und fügen wieder zusammen, was zusammengehört.

Glas ist ein Werkstoff, der für die unterschiedlichsten Dinge verwendet werden kann. Neben dem herkömmlichen Gebrauch für Fenster, Türeinsätze, Aquarien, Trinkgläser etc. sind es auch attraktive Dekorationsartikel, bei denen das Glas seine funkelnden Facetten zeigen kann. Deshalb ist es auch umso ärgerlicher, wenn ein so hübsches Stück zerbricht. Glas Kleber wird auf dem Markt sowohl für den heimischen als auch für den industriellen Gebrauch angeboten. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Kleberformen natürlich in ihrer Anwendbarkeit deutlich voneinander. Für das Verkleben großer Glasflächen werden zudem auch noch Hilfsmittel wie Glashalter und Ähnliches benötigt. Wenden wir uns aber zunächst dem Heimwerker zu, der mithilfe von Glas Kleber zerbrochene Teile im kleineren Rahmen wieder zusammenfügen möchte. Wer häufig mit Glas arbeitet, sollte hier vielleicht darüber nachdenken, seine Hobbywerkstatt um ein sehr nützliches und professionelles Gerät zu erweitern: die UV-Härtelampe. Besitzt man eine solche Lampe, kann man einen UV-Glaskleber anwenden.

Wichtig für das Gelingen einer so diffizilen Arbeit ist natürlich die richtige Vorbereitung des Werkstoffes. Die zu verklebenden Glasteile müssen fettfrei und sauber sein. Eine absolute Fettfreiheit erreicht man sehr gut mit einem Heißluftgerät und Alkohol. Die Klebeflächen werden vorsichtig erwärmt. Dadurch löst sich die Fettschicht vom Untergrund. Mit einem in Alkohol getränkten Tuch kann man die Schnittflächen nun abwischen. Jetzt sollte vor allen Dingen darauf geachtet werden, dass man die Teile nicht mehr mit den Fingern anfasst, denn die Haut überträgt erneut Fett auf die zu verklebenden Teile.

Welchen Kleber man wählt, hängt unter anderem auch von der Beanspruchung des zerbrochenen Teils ab. Es gibt die sogenannten Zweiphasenkleber, die in einem exakten Verhältnis gemischt werden müssen. Für den Heimwerker empfiehlt sich, hier auf einen der sogenannten Blitz- oder Sekundenkleber auszuweichen, weil die exakte Positionierung der Klebeteile nicht lange in Form gehalten werden muss. Der Laie sollte sich von einem Fachmann beraten lassen, welcher Glaskleber für seine Bedürfnisse die besten Ergebnisse zeigen wird.

26.04.2010