Proben bestellen vor Einkäufen in Internetshops
Viele Waren werden heutzutage im Internet bestellt. Das geschieht aus verschiedenen Gründen. Einkäufe im Internet bieten dem Kunden aber auch einen großen Nachteil: Er kann die Ware vor dem Kauf nicht begutachten.
Wenn man etwas im Einzelhandel erwirbt, dann schaut man sich die Ware vorher an. Man vergleicht seine Ansprüche mit dem dargebotenen Artikel und fällt daraufhin seine Kaufentscheidung. In vielen Läden und bei einigen Artikeln kann man diese Ware vor Kauf auch direkt ausprobieren. Das ist bei Interneteinkäufen meistens nicht möglich. Im Internet werden von Kaufartikeln nur Beschreibungen und Bilder angeboten, auf deren Grundlage der Interessent seine Kaufentscheidung treffen muss. Sollte es sich nicht um Lebensmittel oder sehr teure Artikel handeln, bei denen die Kaufentscheidung in den meisten Fällen schwerer fällt, kann man bei vielen Internetshops vor dem eigentlichen Kauf Proben bestellen.
Warenproben dienen also dem Käufer, die Ware vor Kauf zu begutachten. Ein wichtiges Kriterium für diese Probensendung sind die Versandkosten. Bei vielen Internetshops muss der Käufer die Versandkosten tragen, wenn er die Ware zurückgibt oder eine Probe verlangt. Es gibt aber auch einige Shops, die diese Versandkosten übernehmen. Bei diesem Modell läuft der Verkäufer allerdings Gefahr, dass der Wareninteressent diesen Service unverhältnismäßig stark ausnutzt und der Kunde immer nur Proben anfordert, aber keinen Artikel tatsächlich kauft. Was zwar völlig legal ist, aber für das Unternehmen langfristig ein Minusgeschäft bedeutet, wenn der Kunde immer nur Proben anfordert, aber keinen Artikel tatsächlich kauft. Daher begrenzen die meisten Shops ihren Versandservice auf eine bestimmte Sendungsanzahl. Nach Erreichen dieser Grenze muss der Kunde die Kosten der gewünschten Sendungen selber tragen.
In den meisten Fällen führt die Zusendung einer guten Probe für den Verkäufer aber zu einem guten Geschäftsabschluss. Viele Kunden sind sich bei größeren Beträgen einfach nicht sicher, ob der Artikel wirklich passt. Sie nutzen den Service nicht aus, da er ihnen in den meisten Fällen auch keinen wirtschaftlichen Vorteil bringt. Viele Warenproben von Softwareartikeln kann man auch online versenden. So Können Demoversionen bestimmter Programme kostenlos via Internet an den Kunden gesendet werden, der diese anschließend einen begrenzten Zeitraum ausprobieren kann.
30.08.2010